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Verchromt

Zwei Sachen vorab:
1. Vor zwei oder drei Wochen hatte ich einen ziemlich langen und meiner Meinung nach auch guten Post zum Thema YouTuber-Fanfiction geschrieben. Das war eins der ersten Themen, die auf meiner Liste für die Inhalte möglicher Posts landeten, die ich angelegt habe, als ich diesen Blog einrichtete. Leider verschwand der gesamte Text, als ich ihn veröffentlichen wollte, da myblog.de es für nötig gehalten hatte, mich automatisch auszuloggen, weil ich angeblich zu lange inaktiv war. Tippen bedeutet bei denen also Inaktivität, alles klar. Dummerweise war das das bisher einzige Mal, dass ich meinen Text nicht irgendwo anders abgespeichert hatte (passiert mir nie wieder!) und sämtliche Versuche, doch noch irgendwie an den Text ranzukommen, scheiterten. Auf meine Mail diesbezüglich hat man bei myblog.de bis heute nicht geantwortet. Aber gut, ich wusste ja, worauf ich mich einlasse, als ich ausgerechnet diesen Host für den Blog auswählte, und irgendwie war das ja auch meine eigene Blödheit. Ich hab danach versucht, mich aufzuraffen und den Text neu zu schreiben, aber keine Chance. Vielleicht krieg ich es irgendwann hin, nochmal etwas zu diesem Thema zu schreiben, dann aber vermutlich anders und schlechter als eigentlich geplant. Noch bin ich zu angepisst von dem, was mit dem eigentlichen Post passiert ist.
2. Zu meinen folgenden Ausführungen muss man wissen, dass ich alles andere als eine Expertin bin, was Rap oder HipHop angeht. Ich höre meistens ganz andere Musik und kenne mich in dieser Szene nicht aus. Da kann man sich natürlich fragen, warum ich überhaupt über dieses Thema schreibe, aber ich geh an die ganze Sache nicht mit dem Anspruch ran, irgendein qualifiziertes Urteil über die Musik an sich abgeben zu wollen, ich bin kein Plattentest-Blogger oder sowas, ich hau nur meine Meinung raus. Wenn man sich drauf einlässt, wird man erkennen, dass ich mit dem Post bei Weitem nicht nur über die Musik an sich sprechen möchte.

So, jetzt kann man das Thema dieses Posts schon erahnen. YouTube + Musik + Rap/HipHop (ich bin mir noch nicht einmal sicher, welche Genrebezeichnung ich verwenden sollte) + Ende April 2015 + der - zugegeben nicht besonders kreative - Titel dieses Posts. Worum könnte es da wohl gehen? Richtig, um ein Thema, dem jeder, der die deutsche YouTube-Szene momentan auch nur oberflächlichst verfolgt, wohl kaum entgehen konnte und kann. DAT ADAM haben vor Kurzem ihre EP "Chrome" veröffentlicht.

Das Ganze wurde ja ziemlich groß angekündigt und ich glaube, ich hab noch keine Platte erlebt, die noch vor ihrer Veröffentlichung so gehypt wurde wie diese. Wobei der Begriff "Hype" nicht ganz passt oder jedenfalls nicht ausreicht, um zu beschreiben, was zwischen dem Zeitpunkt der Meldung "Ardy, Taddl und Marley bringen irgendwann eine CD raus" und dem tatsächlichen Erscheinen auf YouTube und anderen Plattformen so abging. Zu den Leuten, die sich auf die EP freuten, gesellten sich eine ganze Menge Personen, die skeptisch waren oder aber bereits vorab zu wissen glaubten, dass die EP nur Müll werden kann. Jedenfalls wurde unheimlich viel darüber gesprochen und geschrieben. Was die drei Jungs weder besonders begeistert noch besonders gestört zu haben scheint. Ich habe das alles nicht bis ins Detail verfolgt, aber nach dem, was ich mitbekommen habe, zu urteilen, haben sie durch einige Tweets zwar durchaus für Gesprächsstoff rund um die EP gesorgt, sich aber doch insgesamt ziemlich unaufgeregt gegeben. Gefiel mir gut. Aufgrund meiner mangelnden Begeisterung für Rap (wobei das nicht ganz stimmt, es gibt durchaus einige Interpreten, die ich mag) wusste ich nicht so recht, wie ich mit dem Ergebnis der monatelangen Arbeit der Drei an ihrer Musik umgehen sollte. Denn wenn jemand, den man grundsätzlich schätzt, sich in einer Weise künstlerisch betätigt, für die man kein oder wenig Verständnis mitbringt und/oder die man schlichtweg selbst nicht besonders toll findet, dann besteht ja die Gefahr, dass die Person dadurch quasi Sympathiepunkte einbüßt, auch wenn man sich Mühe gibt, sie nicht danach zu beurteilen. Auf der anderen Seite hatte ich es schon während des Entstehungsprozesses der EP als sehr positiv empfunden, dass die drei Jungs damit praktisch an der Umsetzung eines großen Traums arbeiteten und einfach ihr Ding durchzogen, auch wenn ihnen bewusst war, dass es Neid und Hate mit sich bringen würde (dazu komme ich später noch ausführlicher). Außerdem wusste ich natürlich, dass bei ihnen Talent vorhanden ist. Diese Ausgangssituation verleitet aber dazu, das kritische Denken mehr oder weniger abzustellen und euphorisch alles toll zu finden, was die betreffende Person macht. Und auch das wollte ich nicht. Zudem bedeutete mein Wissen, dass die Drei eindeutig was können und - ganz unabhängig davon, ob es mir oder sonstwem gefällt - machen, worauf sie Bock haben, natürlich ein gewisses Risiko, dass ich enttäuscht werden könnte. Ich befand mich also gewissermaßen in einem Spannungsfeld und war mir nicht sicher, was ich von der EP erwarten sollte. Daher habe irgendwann beschlossen, einfach gar nichts zu er-, sondern stattdessen abzuwarten.

Die drei Musikvideo-Teaser, die vor der eigentlichen EP veröffentlicht wurden, brachten nicht unbedingt mehr Klarheit in meine Einstellung zu dem Ganzen. Visuell fand und finde ich das richtig gut und die kurzen Ausschnitte der Songs, die man zu hören bekam, haben mich jedenfalls erstmal nicht enttäuscht. Aber auch irgendwie nicht umgehauen, was aber wohl ganz einfach mit meiner Grundhaltung zu dieser Art von Musik zu erklären ist. Ich habe dann gedacht: "Ja, klingt nicht so schlecht und Hauptsache, die Jungs sind damit glücklich" (was offensichtlich der Fall war und ist). Letztendlich haben dann aber drei EP-Reviews auf YouTube mich dazu bewegt, mir das Ding tatsächlich - und zwar mehrfach - ganz und mit Bedacht anzuhören. Und zwar waren das auf der einen Seite die Reviews von Hilgu und Sorgenschall, also zwei Kanälen, die von Personen betrieben werden, die ich mag und denen ich eine eigene Meinung sowie eine fundierte Begründung derselben zutraue. In beiden Reviews wird sehr, aber nicht übertrieben, positiv über die EP gesprochen. Die dritte Review war die von Mr. Trashpack, der mir aus verschiedenen Gründen ziemlich unsympathisch ist und dessen Videos ich mir nur selten ansehe (und wenn ich das doch einmal tue, dann aus dem Gedanken heraus, dass ich gerne wissen würde, was dieser Typ zu einem bestimmten Thema, das mich interessiert, zu sagen hat, was in den allermeisten Fällen dazu führt, dass er mir eher noch weniger sympathisch wird). Alles Geschmackssache (ein Motto, unter dem man diesen gesamten Post betrachten sollte) und ich will hier nicht auf der Person Mr. Trashpack rumhacken, sondern lediglich in Bezug auf dieses eine Video, in dem er unter anderem über die Chrome EP spricht, erwähnen, wie ich das Ganze sehe. Allerdings nicht jetzt direkt, sondern an anderer, passenderer Stelle irgendwann später in diesem Post.

Meine eigene Meinung zu der EP will ich hier in eher kurzer Form abhandeln, da ich mich, wie gesagt, nicht besonders gut mit dieser Art von Musik auskenne, und außerdem noch auf eine ganze Reihe anderer Aspekte eingehen will. Aber ich denke, es ist doch sinnvoll, wenn ich zu Anfang mal kurz erzähle, wie mir die EP gefällt (kurz? Kann ich das überhaupt? Schauen wir mal). Mein erster Gedanke war, an dieser Stelle zu schreiben, ich sei positiv überrascht, aber dann merkte ich, dass das nicht stimmt. Erstens, weil ich mir ja vorgenommen hatte, keinerlei Erwartungen an die EP zu haben, und zweitens, weil ich, wie schon angedeutet, eigentlich tatsächlich mit etwas Gutem gerechnet habe. Überraschend ist das Ganze nun für mich eigentlich nur insofern, als die EP dazu geführt hat, dass ich meine vielleicht etwas engstirnige Sichtweise auf Musik und ihre verschiedenen Genres hinterfrage. Ich bereue es inzwischen fast, dass ich jemals mit der Idee "das ist nicht meine Musik, werd ich eh nicht toll finden" an die ganze Sache herangegangen bin. Ich hätte auch in dieser Hinsicht keine Erwartungen haben dürfen. Denn jetzt, nachdem ich die EP mehrfach gehört habe (immer in der vorgegebenen Reihenfolge von vorne bis hinten, weil ich selten bei einer Platte so sehr das Gefühl hatte, dass es so sein muss), kann ich nichts anderes sagen als: sie gefällt mir gut. Ich teile in vielen Punkten die Ansicht der Sorgenschall-Jungs, die allerdings natürlich deutlich mehr Qualifikation mitbringen als ich selbst, was die Beurteilung von Musik angeht. Es heißt im Zusammenhang mit der Musik von DAT ADAM ja immer wieder, dass es so etwas im deutschsprachigen Raum bisher noch nie gegeben habe. Das kann ich nun wirklich nicht einschätzen, aber da ich allgemein nicht allzu gerne Musik mit deutschen Texten höre und mir das, was ich an Deutschrap kenne, fast zu einhundert Prozent überhaupt nicht gefällt, ist der Sound der drei Jungs für mich persönlich auf jeden Fall in gewisser Weise etwas Neues. Das gilt allerdings nicht so recht für "Ufo" - also lustigerweise den Song, der mir in den Musikvideo-Teasern am futuristischsten und am meisten strange erschien - , weil der Song doch irgendwie ziemlich poppig ist und mich der Hintergrund total an "Best Day" von Carpark North erinnert (was keine Kritik oder gar eine Unterstellung sein soll, ich find's sogar echt cool, weil ich Carpark North mag und "Ufo", wie die anderen fünf Songs auch, ein gut durchdachtes Gesamtpaket ist). Vor allem "DFA" und "700 Main Street", meine beiden Lieblingssongs auf der EP (ich weiß, laaaaangweilig, das sagen viele), zeigen mir definitiv, wie gut diese Art von Musik sein kann und wie perfekt sie zu bestimmten Momenten passt. Ich kann mir kaum jemanden vorstellen, der es nicht cool finden würde, im Auto bei offenem Fenster oder Verdeck "700 Main Street" laut aufzudrehen und durch eine nächtliche Großstadt zu fahren. Neidische Blicke an der roten Ampel garantiert, egal, wie alt und uncool die eigene Karre ist. Aber auch die anderen Songs haben definitiv irgendwas, ich finde sie sehr kreativ, was dazu geführt hat, dass mir nach mehrmaligem Hören auch "Session" und "Missets", zwei Songs, zu denen ich zuerst nicht so recht einen Zugang finden konnte, gut gefallen. Insgesamt wirkt alles zwar, wie oben erwähnt, durchdacht und tadellos produziert, auf der anderen Seite merkt man aber auch einen Hang zum Experimentellen und eine nicht zu perfektionistische Grundhaltung, die Jungs haben halt ihre Ideen ausprobiert. Da funktioniert manches für mich persönlich sehr gut, anderes weniger, aber das zeigt doch auch, dass sie nicht versucht haben, es allen recht zu machen, was wahrscheinlich in einer deutlich langweiligeren Platte resultiert hätte. Außerdem merkt man meines Erachtens deutliche Einflüsse durch die Umgebung, in der die EP zum Großteil entstanden ist, und das nicht nur in "700 Main Street", in dem ja Los Angeles direkt erwähnt wird. Das finde ich, obwohl ich die Faszination für die USA nicht ganz nachvollziehen kann, ziemlich cool, ich mag es, wenn man als Hörer nachempfinden kann, wie es dem Künstler bei der Produktion so ungefähr ergangen sein muss. Die Stimmen von Ardy und Taddl, die ich allgemein beide auf ihre eigene Weise als sehr angenehm und passend zu der Musik empfinde, ergänzen einander perfekt, die Abwechslung macht das Ganze noch spannender als es mit einer einzelnen Stimme sein könnte. Dass DAT ADAM Autotune als Stilmittel einsetzen, haben viele anscheinend nicht verstanden. Aus meiner Sicht ist es durchaus legitim, das nicht besonders toll zu finden, aber man sollte das nicht als Unvermögen der Musiker oder Ähnliches abtun. Mich selbst stört es nicht, zumal ich es auch nicht als übertrieben oder zu viel empfinde. Im Sinne einer Steigerung des Abwechslungsreichtums und der Vielfalt ihrer Musik ist das aber eine Sache, bei der mich in Zukunft wünschen würde, dass sie nicht in jedem Song als Stilmittel zum Einsatz kommt. Ich habe aber durchaus verstanden, dass Autotune quasi fester Bestandteil einer bestimmten Art von Rap ist und das ist vollkommen okay.

Soweit zum Musikalischen. Bleiben noch die Lyrics. Ich habe allgemein, egal, um welches Genre geht, eine etwas zwiespältige Einstellung zu Songtexten. Auf der einen Seite vertrete ich die Meinung, dass Musik verbindet, dass es egal ist, was da gesungen wird. Ich höre ziemlich viel Musik mit Texten in Sprachen, die ich nicht oder nur teilweise verstehe (im Bereich HipHop bin ich im Moment zum Beispiel ziemlich angetan von einigen Sachen auf Russisch), und auch rein instrumentale Musik mag ich sehr gerne, besonders bei Elektro und Postrock. Dann gibt es noch Musik, in der der Gesang ganz einfach als eine Art weiteres Instrument fungiert und der Text an sich kaum eine Rolle spielt, das aber dann eher bei gitarrenlastigen Songs. Auf der anderen Seite aber achte ich bei Musik, die für mich mehr ist als bloßer Hintergrundsound oder der reine Ausdruck eines wie auch immer gearteten Gefühls, ziemlich stark auf den Text und hab inzwischen eine seitenlange Liste mit guten Zitaten aus diversen Songs angesammelt. Das ist auch mit ein Grund, warum ich nicht so gerne deutsche Musik höre, für mich ist Deutsch in künstlerischen Zusammenhängen mehr die Sprache der Literatur als der Musik, aber das ist nur meine persönliche Meinung. Außerdem liebe ich Englisch und habe die Erfahrung gemacht, dass man bestimmte Dinge auf Englisch besser ausdrücken kann. Jedenfalls empfinde ich es so. Langer Rede kurzer Sinn: natürlich habe ich auch bei DAT ADAM beim ersten Hören ziemlich genau auf die Texte geachtet. Allerdings ist mir das stellenweise schwer gefallen, weil mich der Sound an sich schon so gepackt hatte, dass ich mich nicht mehr recht konzentrieren konnte. Jedenfalls waren die Texte das, was mich am ehesten mit Skepsis auf die EP hat blicken lassen, bevor sie erschien. Auch das liegt zum Teil in meiner Grundeinstellung zu Rap begründet, schließlich kennt man die typischen Motive in den Lyrics dieser Art von Songs. Und nicht wenige davon werden auch von DAT ADAM bedient, was auf YouTube und anderen Plattformen schon zu viel Kritik geführt hat. Auch wenn ich selbst tiefgründigere Songtexte bevorzuge, kann ich das nicht so recht verstehen. In meiner ahnungslosen und vielleicht etwas naiven Sicht auf Rap habe ich bisher gedacht, dass das ein stückweit dazugehört, ja, dass man so etwas geradezu erwartet. Ich finde es weder überraschend noch irgendwie verwerflich, dass DAT ADAM Texte geschrieben haben, in denen die eigene "Freshheit" betont und gegen Hater geschossen wird. Das kann man mehr oder weniger kreativ tun und auf der Chrome EP schwankt das Kreativitätslevel in dieser Hinsicht, aber insgesamt bin ich auch textlich nicht enttäuscht. Man merkt den Texten an, dass die drei Jungs jung sind und genau dieser Generation entstammen (der ich ja auch selbst angehöre). Das mögen einige gut, andere schlecht finden. Aber so ist das doch mit allem. Ich selbst bin jedenfalls sehr froh, dass die Texte von DAT ADAM keinesfalls irgendwie sexistisch sind, was ja vielen Rappern vorgeworfen wird, und dass sie neben Zeilen wie "Alle Blicke auf uns, denn keiner hier ist so fly" auch Sätze enthalten wie "Zeit gibt's leider nie genug auf meiner Reise und es lohnt sich in keiner Weise, das ganze Leben auf einem Gleis zu bleiben". Den Song "Forrest", aus dem auch letzteres Zitat stammt, finde ich textlich sogar echt gut. Und wer den Texten so gar nichts abgewinnen kann, sollte zumindest an einer Stelle mal genauer hinhören, nämlich, wenn Ardy in "DFA" rappt: "Die Leute wollen Texte mit Inhalt, doch ich denk mir: Fuck it, Hauptsache, die Kacke klingt fett!" Das passt ganz gut dazu, dass Taddl mal irgendwann irgendwo gesagt oder geschrieben hat, dass er bei dieser Art von Musik nie auf die Idee käme, einen wirklich tiefgründigen Text zu schreiben. Man kann auch versuchen, sich mal vorzustellen, wie man das Ganze empfinden würde, wenn die Texte nicht auf Deutsch, sondern - um bei diesem Beispiel zu bleiben - auf Russisch wären (oder eben auf einer anderen Sprache, von der man so gut wie nichts versteht). Ich bin mir ziemlich sicher, dass man auch dann noch das Bedürfnis hätte, die Anlage voll aufzudrehen, und das unterstreicht noch einmal, wie gut die Musik an sich, inklusive der Stimmen, funktioniert. Trotz alledem denke ich, dass die Lyrics der Bereich sind, in dem DAT ADAM sich am ehesten noch steigern können (oder vielleicht sogar sollten), wenn man mal in Richtung Album denkt. Potenzial ist definitiv vorhanden und da die Themen "wir machen unser Ding und scheißen auf die Meinung anderer", "Neider und Haters können uns mal" und "unser Sound ist was ganz Neues" durch die sechs Songs auf der EP weitestgehend ausgeschöpft werden, bin ich mir sicher, dass die drei Jungs im Sinne ihrer Kreativität in Zukunft auch genau da, also bei der Weiterentwicklung ihrer Songtextschreiberqualitäten, ansetzen werden. Auch, weil das Ganze musiktechnisch schon sehr ausgereift ist und es da aus meiner Sicht nur noch wenig zu verbessern gibt.

Das Thema Lyrics bringt mich zurück zu Mr. Trashpack und damit auch zu den anderen Aspekten, auf die ich eingehen will (das hier wird wohl wieder ein sehr lange Post, juhu ... oder auch nicht). Der Herr Trashpack nimmt die Texte viel zu ernst, ohne aber überhaupt richtig hingehört zu haben. Der Typ hat nach einmaligem Hören von "YouTube-Partner" wahrscheinlich auch geglaubt, dass Taddl wirklich ein mit flüssigem Gold gefülltes Schwimmbad sein Eigen nennt. Selbst ich, die ich wenig bis gar keine Ahnung von Rap habe, habe verstanden, dass man Textzeilen à la - wie er es ausdrückt - "wir sind die geilsten und keiner kann uns angreifen" nicht allzu ernst nehmen darf. Dazu muss ich auch noch sagen, dass ich viele Textzeilen - und auch so einge instrumentale Passagen - auf der Chrome EP für mich persönlich so interpretiere, dass sie ein bestimmtes (Lebens-)Gefühl ausdrücken sollen, dass sie eben für Momente gedacht sind, in denen man sich gut und stark fühlt und denkt: "scheiß auf die anderen". Oder aber für Momente, in denen man Musik braucht, die einen aufbaut und motiviert. Zudem drücken die Texte aus meiner Sicht auch ein durchaus als positiv zu bewertendes Gefühl von Stärke durch Gemein-/Freundschaft aus. Ich selbst weiß genau, wann ich sowas hören will und wann ich lieber zu Songs mit tiefergehender Message greife. In besagtem Video beschwert sich Trashpack vor allem über die Lyrics zu "Session" und sagt, er habe ganz allgemein das Gefühl, dass die EP auf ziemlich viel Gras entstanden sei. Abgesehen davon, dass ich diesen Eindruck allerhöchstens in Bezug auf besagtes "Session" annähernd nachvollziehen kann, habe ich mich beim Ansehen des Videos ziemlich über seine Aussagen zu den Texten aufgeregt (und damit war ich, wie die Kommentare zeigen, nicht alleine). Als ich den Song zum ersten Mal gehört habe, dachte ich eigentlich, es ginge gar nicht um Drogen oder ums Kiffen, sondern lediglich um eine Art Rauschzustand, der durch Musik ("cloudiger Sound aus den Boxen") ausgelöst wird. Klar, wenn man sich den Text mal durchliest, kann man nicht verleugnen, dass er wohl einen anderen Hintergrund hat, aber was ist daran bitte so schlimm? Erstens weiß keiner, auch nicht Mr. Trashpack, ob die Jungs tatsächlich high waren, als "Session" entstand, und zweitens kann ich mich auch nicht der Meinung anschließen, dass der Song am meisten Spaß macht, wenn man selbst breit ist. Weil ich's nicht ausprobiert habe, klar, aber auch, weil der Song ein bestimmtes Konzept verfolgt, das, wenn man sich darauf einlässt, durchaus auch im nüchternen Zustand funktionieren kann. Nicht in jeder Lebenslage und Stimmung, aber doch ziemlich oft. Aber okay, das ist wohl so ein dahergesagter Satz. Wenn Mr. Trashpack dann aber sagt, man könne davon ausgehen, dass auf DAT-ADAM-Konzerten alle "komplett stoned" sein werden, dann wird's echt kritisch. Denn, wie in den Videokommentaren einige Zuschauer richtig angemerkt haben, ist auf den Konzerten mit einem recht jungen Publikum zu rechnen (zu diesem Thema komme ich auch noch), das größtenteils eine erwachsene Begleitperson benötigt, um überhaupt reinzudürfen. Drogenkonsum im großen Stil dürfte da schwierig werden. Außerdem klingt das ja schon fast so, als könne man die Musik anders nicht ertragen oder aber keinen Zugang zu ihr finden, und dafür, dass das nicht der Fall ist, bin ich der lebende Beweis. Was die drei Jungs selbst angeht, bin ich mir ziemlich sicher, dass sie zumindest bei der eigentlichen Arbeit im Studio sowie auch bei ihren Auftritten nicht unter Drogeneinfluss standen beziehungsweise stehen, dafür nehmen sie die ganze Sache viel zu ernst (oder jedenfalls wirkt es so). Die folgende Aussage des Herrn T. ist dann aber einfach so schlichtweg falsch, dass man fast schon wieder lachen kann. Aber eigentlich ist das auch schon echt beleidigend und zwar ohne jede gesicherte Grundlage: "Die Jungs versuchen gar nicht zu verstecken, dass sie Gras rauchen, zumindest rappen sie so oft darüber, dass man das Gefühl hat, das ist eins der wichtigsten Bestandteile ihres Lebens." Hallo? Abgesehen von "Session" und vielleicht noch zwei, drei kürzeren Textauszügen aus anderen Songs kann ich keine Anspielungen auf Drogen entdecken. Kann natürlich daran liegen, dass sie in ihren Lyrics relativ viel Slang verwenden, mit dem ich nicht immer etwas anfangen kann (zum Beispiel hab ich keine Ahnung, was eine "Sprizzle" ist, und das urban dictionary kennt das nur als Verb mit relativ harmlosen Bedeutungen), aber Trashpacks Aussage klingt ja fast so, als hätten DAT ADAM kein anderes Thema, was nur zeigt, dass er zum Beispiel bei "Forrest" kein bisschen zugehört hat. Aber selbst wenn dem so wäre, selbst wenn es auf der EP wirklich um kein anderes Thema gehen würde - ich frag's nochmal: was wäre so schlimm daran? Das begründet Trashpack (der sich von DAT ADAM übrigens an Cro erinnert fühlt, was ich mal so gar nicht nachvollziehen kann) in seinem Video nicht, ich habe aber an anderen Stellen öfter mal das Argument gelesen/gehört, dass Texte wie der zu "Session" die Zuhörer zum Kiffen verleiten können und die Jungs sich des geringen Durchschnittsalters ihrer Zielgruppe bewusst sein müssten. Dass es nicht in Ordnung sei, wenn sie solche Lyrics verfassen.

Die Geschichte mit den Zielgruppen der YouTuber ist ein Thema, über das ich irgendwann mit Sicherheit einmal einen eigenen Post schreiben werde, da es mich schon länger beschäftigt und es dazu eine ganze Menge zu sagen gibt. Daher will ich versuchen, das hier nur auf DAT ADAM, ihre Musik und ihre Texte zu beziehen. Auf der einen Seite haben die Leute natürlich Recht, die sich denken: diejenigen, die DAT ADAM hören, sind zum Großteil ziemlich junge Leute, die die Jungs durch YouTube kennen und so große Fans von ihnen sind, dass sie so ziemlich alles super finden, was sie machen. Das ist sicher so und auch wenn ich das sehr schade finde (darauf komm ich später nochmal zurück), kann man nicht die Augen davor verschließen, dass es nun einmal so ist. Es wird ja auch immer wieder von der vermeintlichen Vorbildfunktion von erfolgreichen YouTubern gesprochen. Ich bin der Meinung, dass man die YouTuber da nicht in die Pflicht nehmen kann. Eine Vorbildfunktion hat man, wenn man es sich so aussucht, wenn man zum Beispiel Mutter oder Vater wird oder als Lehrer, Erzieher, Sozialarbeiter ... arbeitet. Wenn man also eine Person ist, die moralisch und/oder gesetzlich den Auftrag hat, Kinder und Jugendliche in gewisser Weise anzuleiten, sie auf den richtigen Weg zu bringen oder auf diesem zu halten, sie auf das Erwachsenenleben vorzubereiten. Das trifft auf einen YouTuber nicht zu. Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele von ihnen 13-jährige Mädels nicht gerade als ihre Traumzielgruppe beschreiben würden. Natürlich produzieren einige Inhalte, bei denen es kein Wunder ist, dass vor allem Kinder und Teenies sie toll finden, aber ich denke dennoch, dass die meisten - vor allem diejenigen, die ihren Content einigermaßen persönlich gestalten - eher eine andere (vielleicht die eigene?) Altersgruppe vor Augen haben, wenn sie gefragt werden, wen sie gerne mit ihren Videos ansprechen möchten. Ich würde mit meinen 23 Jahren sicherlich auch keine Videos produzieren, die nicht meinem Geschmack und damit ja auch in gewisser Weise meinem Alter, meiner geistigen Reife oder wie auch immer entsprechen. Das sieht man ja auch daran, wie sich die Videos bestimmter YouTuber im Laufe der Jahre inhaltlich und stilistisch verändert haben, was bei Taddl und Ardy ja auch schon zur Löschung alter Videos, mit denen sie sich heute nicht mehr identifizieren können, geführt hat. Ich finde keinesfalls, dass ein YouTuber (und auch kein sonstiger Künstler), seine Inhalte irgendwie an seinen Zuschauern ausrichten und dadurch seine Kreativität einschränken muss, es sei denn, er hat sich explizit auf Inhalte für Kinder festgelegt. Das Wort "Zielgruppe" passt mir in Bezug auf die meisten YouTuber, die ich verfolge, sowieso nicht, das klingt immer so, als würden sie die Videos nur mit einem ganz bestimmten Ziel produzieren, das da heißt: Erfolg, Geld, gut ankommen bei einer ganz bestimmten Gruppe von Menschen. Ich weiß nicht, was genau die Jungs zu ihrer Musik und ihren Texten inspiriert hat, aber ganz sicher nicht der Gedanke: Hey, wir müssen was machen, was pubertierende Kiddies gut finden. Und genau deshalb finde ich: wenn sie über Gras rappen wollen, sollen sie über Gras rappen. Natürlich besteht die Gefahr, dass irgendwelche naiven Kinder dadurch anfangen zu kiffen, aber erstens sind DAT ADAM nun wirklich nicht die ersten, die über Gras rappen und zweitens müsste man dann so viele andere Dinge auf der Welt auch verbieten oder, noch besser, gar nicht erst herstellen, und sich außerdem auch über die Verwendung des bösen F-Wortes in "DFA" beschweren. Könnte ja jemand wörtlich nehmen. Taddl, Ardy und Marley können und müssen nicht die Verantwortung für die eventuellen Handlungen von Tausenden Jugendlichen übernehmen. Ob man einen Text wie den zu "Session" jetzt cool findet oder nicht, ist jedem selbst überlassen, er ist jedenfalls in keiner Weise unmoralisch, beleidigend, verfassungsfeindlich oder was auch immer, kurz, ich sehe keinen Grund, warum DAT ADAM ihn nicht hätten schreiben und rappen sollen.

Die ganze Sache mit der Zielgruppe - oder sagen wir eher: den potentiellen Hörern - der Jungs hat aber auch in anderer Hinsicht für viel Diskussion gesorgt und spätestens, nachdem ich Lunas Vlog vom Auftritt bei den Videodays in Berlin gesehen habe, kann ich das auch nachvollziehen. Und zwar bedauern nicht wenige, dass DAT ADAM dort vor einer Meute kreischender, ziemlich junger, hauptsächlich weiblicher Teenies aufgetreten sind. Die einen sagen, die drei hätten ein anderes, erwachseneres Publikum verdient, die anderen befürchten, dass mindestens 80 Prozent der im Publikum vertretenen Jugendlichen die Musik kein bisschen verstehen und/oder nur so tun, als fänden sie sie cool, um nicht selbst als uncool dazustehen. Kann ich beides nachvollziehen und ich denke, man kann die Wahrheit, die darin steckt, nicht wegargumentieren. In diesem Zusammenhang habe ich mich natürlich gefragt, ob ich selbst die EP nur gut finde, weil ich die drei Jungs mag, aber ich denke, ich bin alt genug und habe genug Distanz zur YouTube-Fanszene, um, nachdem mir die Songs auch nach dem zehnten Hören noch gefallen, sagen zu können: Nein, das ist definitiv nicht der Fall. Es ist vielmehr so, dass meine Sympathie für die Jungs durch die Musik um einen weiteren Faktor ergänzt wurde, auch wenn ich mich selbst nicht so umfassend für Rap und amerikanischen Lifestyle begeistern kann wie sie selbst. Abgesehen davon bin ich mir aber ziemlich sicher, dass die Fanbase von DAT ADAM sich - zumindest jetzt am Anfang - zum allergrößten Teil tatsächlich aus den Fans zusammensetzt, die die Jungs durch YouTube haben. Das kann man nicht verhindern und ich bin mir sicher, dass die drei sich dessen absolut bewusst sind. Sie sagen zwar immer wieder, dass sie als Musiker ernstgenommen werden wollen, aber dennoch dürfte ihnen klar sein, dass das nicht leicht wird, wenn man einen YouTube-Hintergrund hat. Aber gerade deshalb ist es aus meiner Sicht genau richtig, einfach mal anzufangen mit der Musik, sich nicht zurückhalten zu lassen von der Idee, dass man das YouTuber-Image nicht ablegen kann. Letztendlich leben die Jungs mit der EP ihre Kreativität und ihre Ideen aus und wenn das dazu führt, dass sie eines Tages vielleicht eine breitere Öffentlichkeit als Musiker begeistern können - umso besser. Im Vergleich zu der Musik anderer deutscher YouTuber (die aber vielleicht gar nicht den Anspruch haben, als Musiker ernstgenommen und nicht immer nur mit YouTube in Verbindung gebracht zu werden) ist die Chrome EP doch extrem vielversprechend, was ihre Chancen auf Anerkennung außerhalb der YouTube-Welt angeht. Natürlich haben es DAT ADAM durch ihre schon vorhandene Bekannt- und Beliebtheit deutlich einfacher als andere aufstrebende Musiker, aber darin kann ja auch eine Chance für die Musik im Gesamten liegen. Vielleicht klingt das naiv, verklärt oder illusorisch, aber wenn die EP in den Charts Erfolg hat, ist es doch naheliegend, dass auch Leute, die mit YouTube nichts am Hut haben, auf sie aufmerksam werden, zumal ihr ja ein gewisser Innovationscharakter zugute gehalten wird. Irgendwie muss man ja anfangen und der Erfolg bei den schon vorhandenen Fans kann ein erster Schritt zu einem allgemeinen Erfolg sein, den ich den Jungs auf jeden Fall gönne. Es wäre ein Fehler gewesen, aus Angst vor Kritik und Geldgeilheits-Unterstellungen (die leider auch nie ausbleiben bei derartigen Projekten) gar nicht erst etwas zu produzieren. Ich denke mir: wenn DAT ADAM mit der EP nur ein paar wenige von den Menschen erreichen können, die sie sich wirklich als Hörer wünschen und denen es wurscht ist, ob die Songs von YouTubern oder sonstwem stammen, dann haben sie erreicht, was sie wollten, und da ist es aus meiner Sicht vollkommen irrelevant, ob nebenbei auch noch Tausende "Falsche" die Musik - ehrlich gemeint oder nur wegen eines Trends - feiern. Natürlich gilt das nicht für das Finanzielle, aber nur, wer von dem leben kann, was er gerne tut, wird auch in Zukunft weiterhin in der Lage sein, seine Ideen zu realisieren und damit wiederum die Menschen zu erreichen, die er erreichen will, und vielleicht auch zu einer Weiterentwicklung der Musikszene im Ganzen beizutragen. Aus einer etwas anderen Perspektive kann man auch sagen: die Jungs haben gemacht, worauf sie Bock haben, und darauf kommt es an (und in dieser Hinsicht haben ihre Texte, vor allem der zu "Forrest", durchaus etwas Positives in Bezug auf die vermeintliche Vorbildfunktion an sich).

Bei der ganzen Sache darf man natürlich nicht vergessen, dass auch hier - wie so ziemlich bei allem, das im weitesten Sinne mit Erfolg zu tun hat - Neid eine große Rolle spielt. Neid darauf, dass die Jungs mit einer vergleichsweise bequemen und vor allem erfolgversprechenden Ausgangsposition eine EP produzieren konnten, bei der von Anfang an klar war, dass sie viele Hörer finden würde. Neid auf das Talent der drei. Neid ganz einfach auf ihr Leben, ihren Erfolg, ihre Reisen, ihre Beliebtheit, ihre Freiheit. Und ganz einfach auch darauf, dass sie sich, im Gegensatz zu vielen anderen, trauen, einfach zu tun, was sie tun wollen. Das betrifft auch die äußerlichen Veränderungen, mit denen viele nicht klarkommen, die aber meiner Meinung nach niemand zu kommentieren hat. Auch ich nicht, über solche Dinge entscheidet einzig und allein die betroffene Person selbst. Und es betrifft ebenfalls Ardys Entscheidung, YouTube weitestgehend den Rücken zuzukehren (Mr. Trashpack bezieht dies in besagtem Video übrigens auf alle drei Jungs, was nicht richtig ist). Diese kann man auch als weiteren Beweis dafür werten, dass es den Jungs wirklich wichtig ist, als Musiker ernstgenommen zu werden. Und dafür, dass Ardy sich nicht verbiegen, sondern tun möchte, was er für richtig hält und womit er sich wohlfühlt. Ich finde die Entscheidung mutig, denn er gibt damit etwas auf, was ihn erfolgreich gemacht hat und was, nebenbei bemerkt, auch DAT ADAM zum Erfolg verhelfen dürfte. Aber für ihn hat es sich vermutlich mehr wie eine Befreiung angefühlt. Natürlich ist es für seine Fans schade, dass er mit YouTube aufhören will, aber sie werden darüber hinwegkommen. Vor allem die, die sich darüber freuen, dass er auf diese Weise in Zukunft mehr Zeit für Musik hat.

Man könnte sicherlich ein ganzes Buch mit einer Analyse der Songs und vor allem ihrer Rezeption durch Fans und Nicht-Fans füllen (hat da ein Verlag Interesse? Haha). Ich mache aber an dieser Stelle Schluss, weil ich im Grunde alles geschrieben habe, was mir momentan zu dieser Sache auf dem Herzen liegt. Ich hoffe, es ist deutlich geworden, dass dieser Post weder ein übertriebenes Lob für Taddl, Ardy und Marley noch ein Hate gegen Mr. Trashpack, minderjährige Fangirls und/oder diejenigen sein sollte, denen die Musik von DAT ADAM nicht gefällt. Es war nur meine Meinung, die, wie ich nicht verleugnen will, sicherlich ein stückweit von der Tatsache geprägt ist, dass ich die Jungs für talentiert und sympathisch halte (auch wenn ich sie damit selbst nicht gerade unabhängig von ihrem YouTuber-Dasein beurteile). Jeder muss sich selbst mit der Musik auseinandersetzen - und dabei bitte das Hirn einschalten und gegebenenfalls mal die Texte lesen, gibt's alle online. Man muss das nicht gut finden. Man muss keinen Song der Welt gut finden. Stattdessen sollte man tun, worauf man Bock hat (mit ein Grund, warum ich diesen Blog schreibe, den keiner liest) und andere genau das auch tun lassen. Das war jetzt das Wort zum Mittwoch, das ich mit folgendem Zitat aus "Forrest" untermauern möchte: "Die Sprache, in der ich denke, muss nicht jeder verstehen."
9.5.15 10:59
 
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